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Der Kurzfilm „Der Schrei – Eine ganz alltägliche Geschichte“ befasst sich mit dem Thema Kindesmissbrauch. In den Hauptrollen spielen Rainer Haustein, Marisa Burger, Jörn Schlönvoigt und Jona Ruggaber. In weiteren Rollen sind Wolfgang Fierek, Timothy Peach und Karin Thaler zu sehen.
Der Kinderalltag des 8-jährigen Kevin ist geprägt von seelischen und physischen Schmerzen. Der Tatort ist das Kinderzimmer. Die Tatzeit immer in der Nacht. Kevin wird von seinem Vater missbraucht, gequält und an der Seele verletzt. Kevin wurde jahrelang von seinem Vater sexuell missbraucht. „Als ich das erste Mal auf Kevin traf, war ich sofort ergriffen und gepackt von dem Sog, den diese Geschichte in mir auslöste. Ich war bestürzt über die tragischen Erlebnisse, die dieser Junge über sich ergehen lassen musste. Wie ihm seine unbeschwerte Kind- und Jugendzeit vom eigenen Vater genommen wurde. Der 8-jährige Kevin findet in seinem noch so jungen Leben keinen Halt und Sinn mehr. Seelische und physische Schmerzen gehörten bei Kevin zum Kinderalltag. Es geht um ersehnte Liebe, Einsamkeit, Leid, Ängste, Wut und Hass. Und trotzdem gab Kevin, neben all dem Leid, nie auf“, so Regisseur Carsten Degenhardt. Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt der Blancke & Degenhardt Filmproduktion GbR und der Stiftung Hänsel+Gretel. Der Reinerlös aus allen damit verbundenen Spendenaktionen sowie aus den Filmeinnahmen kommt der Stiftung zu Gute. |